6. Sep 2021

Immobilien der Verwaltung in der Altstadt in Geschäfte, Gaststätten und Wohnungen umwandeln

Die Stadtverwaltung soll sich aus mehreren ihrer Altstadt-Immobilien zurückziehen. Das fordert Oberbürgermeisterkandidatin Katharina Pötter. Auf diese Weise solle für Nutzungen Platz geschaffen werden, die an dieser besonderen Stelle der Stadt wesentlich sinnvoller seien als Behördenstandorte.

„Osnabrücks historische Altstadt muss von bezahlbaren Wohnungen, individuellen Geschäften, spannenden kulturellen Angeboten und lebendiger Gastronomie geprägt sein“, betont die 42-Jährige. „Lediglich tagsüber genutzte städtische Büros, viele von ihnen sogar ohne nennenswerten Kundenverkehr, sind hier ganz einfach fehl am Platze. Gar nicht zu reden von Räumen, in denen in Altstadtlage nur Akten lagern.“

„Wohnen und Innenstadt – das gehört für mich zusammen“, ergänzt die CDU-Kandidatin. Wo viele Menschen lebten, dort sei die Stadt urban und lebendig. Dort gebe es Waren des täglichen Bedarfs zu kaufen, dort seien Gaststätten und kulturelle Angebote zu finden.

Die unverwechselbare Osnabrücker Altstadt – und nicht etwa der Neumarkt – sei das eigentliche Zentrum der Stadt, ihr Wohnzimmer, das viele Osnabrücker gerne stolz ihren auswärtigen Gästen zeigten.
Im Bereich der Lohstraße, der Bierstraße sowie in Teilen der Krahnstraße gehörten der Stadt einige Immobilien, andere seien dort von ihr angemietet worden. „Mehr als 6.600 Quadratmeter der Fläche sind im städtischen Eigentum“, hat Pötter ermittelt, „etwa 4.000 Quadratmeter werden aktuell von der Stadt für Büros oder Archivräume der Verwaltung genutzt“.

So viel von diesem Raum wie möglich gelte es künftig besser zu nutzen – im Idealfall für Handel oder Gastronomie im Erdgeschoss und für Wohnraum in den Obergeschossen. Konkret könnten allein aus dem bisherigen Bestand mindestens 50 Wohnungen geschaffen werden. Durch Um- und Neubauten könnten kurz- bis mittelfristig sogar bis zu 300 neue Wohnungen entstehen.

„Das sind 600 bis 1.000 zusätzliche Bewohner für die Altstadt“, betont Pötter, die diesen Plan nach ihrer Wahl unverzüglich in Angriff nehmen will. Für eine zügige Umsetzung könnten private Investoren gewonnen werden. „Sie müssten sich verpflichten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Erdgeschossbereiche für Einzelhandel oder Gastronomie zu nutzen.“

Zur Belebung der Altstadt gehört für Katharina Pötter auch die Idee vom „Dritten Ort“ in der bislang als Kunsthalle genutzten Dominikanerkirche sowie im angrenzenden Dominikanerkloster samt dem zugehörigen Parkplatz. Am Rand der Altstadt könne dort ein Ort für lebendige Kultur und Begegnung entstehen, mit einer modernen Bibliothek als Zentrum.

Für die derzeit im ehemaligen Klostergebäude untergebrachte Bauverwaltung könne ebenso wie für die weiteren in der Altstadt ansässigen Behördenbüros passendere Orte gefunden werden – etwa in der ehemaligen Paracelsus-Zentrale in der Sedanstraße oder im derzeit noch als Stadtbibliothek genutzten Gebäude am Markt.

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